"Der Möbelbau ist fast fertig gestellt"

bau-geschichten

Zum Ende des Monats wurde es nach bisherig ruhigem Verlauf noch einmal geschäftig. Die letzten Möbel waren fertig gestellt. Somit hieß es für mich, da die ein oder andere Anpassungsarbeit zu erwarten war klar, mich mit samt dem tesomobil nach Bonn auf zu machen. Die erste Fahrt mit dem Reisemobil mit regulärer Zulassung. Somit konnte ich auch die Gelegenheit nutzen, das WoMo mal dem ein oder anderen Freund und auch Interessenten in NRW vorzustellen.



Nach zwei Tagen Schreinerarbeit vor den Hallentoren seiner Bonner Werkstatt war es dann auch vollbracht. Die Badezimmermöbel sind fest verankert und auch die stirnseitig bislang noch nicht verbauten Möbel fanden Einzug ins Mobil. 



Erst geplant als Gästebett, wurde es nun leicht abgewandelt zum Kinderbett. Hineinwachsen kann man dann jedoch ganz in Ruhe, da es sich um ein ausgewachsenes Bett mit zwei Meter Länge handelt. Die darunter liegenden Kommoden geben genügend Raum für die unterwegs gebrauchte, leichte Reisekleidung. Ferner gibt es Stauraum für zweidrei Jacken im benachbarten Schrank. 





Die letzten Kabel hängen noch wüst herum. Diese werden jedoch in die bereits fertigen Kabelkanäle verkleidet und verschwinden somit im Türrahmen, der die Mosqito-Türe trägt. So wird gewährleistet sein, dass jedes Kabel geschützt und schlüssig verbaut ist, und keines der kleinen Quälgeister mehr in den Innenraum des Tesomobils gelangt.


 

Abschließend erfolgt nun noch die Montage der Lichtschalter und der ein oder anderen Steckdose. Die Kabel hierfür liegen bereits an der richtigen Stelle. Im Badezimmer wollen noch diverse Fugen verfüllt werden. Auch das abschließende Verfugen der Schränke bleibt noch offen auf dem imaginären Arbeitszettel. 

Die Rückfahrt nach Süddeutschland - nebenbei der erste Test dafür, ob die Möbel auch fest sind - verlief störungsfrei und es war ein weiteres Mal ein Genuß, das tesomobil zu fahren. Sei es auf der Autobahn oder entlang der zu Beginn und Ende der Überführung befahrenen Landstraßen. Leistung en masse, auch und gerade am Berg, ließ die Fahrtzeit auf ein Minimum sinken.

Angekommen am Ziel - die Arbeiten am Reisemobil gehen ebenso auf die Zielgerade - traf ich noch liebe Freunde, die Ihren großen Wagen nun endlich abholen konnten. So manche Nacht haben unsere Autos gemeinsam, nebeneinander in der Halle gestanden. Mal fehlte dem einen der Heckträger und dem anderen das Kühlwasser. Es wird noch einige Zeit dauern, bis sich die Wagen im fertigen Zustand wiedertreffen. Aber sie werden sich sicherlich freuen und wiedererkennen. Und der Sommer ist nicht mehr weit. Ich jedenfalls freue mich drauf.

Bis dahin schnitzt der Polsterer die Sitzpolster und ein Tisch - am liebsten in altem Echtholz - möchte noch getischlert werden. Diese Arbeiten habe ich nach Österreich verlagert. Näher an zuhause und zudem noch die Möglichkeit beinhaltend, neue Kontakte zu knüpfen. 

Allen alten Kontakten einen herzlichen Gruß.

Kommentare: 0 (Diskussion geschlossen)
    Es sind noch keine Einträge vorhanden.