"Abenteuer Allrad in Bad Kissingen absolviert"

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Die letzten Vorbereitungen waren getroffen, die Autos soweit zurechtgemacht und das Tesomobil diente bei seiner ersten Ausfahrt als Support-Vehicle für die Messeausstattung und somit erst einmal als Transportmittel des Messestandes und während der Messe als Getränkelager sowie als Schlafplatz für zwei von uns. Gegen 10 Uhr am Mittwochmorgen setzt sich die Karavane in Bewegung mit Ziel Bad Kissingen.

 

In zügigem Tempo geschieht die Anreise. Meine Hoffnungen und Erwartungen an das Mobil - für die Autobahnen dieser Welt eine schnellere und durchzugsstärkere Basis als Reisemobil zu haben, sind vollends erfüllt. Dank des ruhigen Fahrverhaltens und nicht zuletzt des Tempomaten ist die 350 km lange Strecke nach Unterfranken schnell und komfortabel - ein Genuss!

Das Fahrzeug verhält sich brav und die neuen, beheizten Sitze bieten Komfort, der auf längere Reisen Appetit macht. Lediglich hinter einem abgeregelten Neuwagen hinterher zu fahren, lässt keine so wahre Freude aufkommen, weshalb wir den Kolonnenverband schon bald auflösen und den FALSX laufen lassen. Der Verbrauch auf dieser kombinierten Fahrt ist im Rahmen.

Der Zwilling wartet solange dort, wo er parkt. Vielleicht interessiert sich ja jemand für den Aufbau eines weltweit einsetzbaren Reisemobils auf genau dem selben Fahrzeugtyp - oder gar für das bis hier realisierte Tesomobil. 

Auf der diesjährigen Abenteuer Allrad Messe wurde das Tesomobil präsentiert und löste genau das aus, wovon ich in meiner Vorstellung bereits überzeugt war. Emotionen und durchweg positive Reaktionen.

Als Expeditions-LKW bislang zwar nur von außen zu erkennen, scharrte es zunächst diejenigen um sich, die auch versucht hatten, ein eben solches Fahrgestell in der Vergangenheit zu erstehen. Nicht sehr viele gab es davon und somit war es das erste seines Typs, dass auf der Messe zu sehen war. Sicherlich wird dieses Basisfahrgestell in der Zukunft auch bei anderen Anbietern auftauchen.



Die vier Tage Messe sind nun vorüber - es gab eine Menge interessanter Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen. Natürlich haben auch die Begegnungen mit anderen Herstellern großen Spaß gemacht - feine Leute darunter. Dank u well !

Zurück in Süddeutschland wartet das Reisemobil nun auf seine Vollendung. Vorher gibt es noch einige Tage der Erholung von den Strapazen, bis es an die Herstellung des Innenraumes geht.
Darauf freue ich mich bereits, da dieser in meiner alten Heimat in NRW vonstatten geht. Natürlich vom Schreiner und in professioneller Qualität. Man soll sich nicht nur wohlfühlen im Mobil, sondern sollen die Möbel auch halten und vor allem pistentauglich sein. Hiervon bin ich bereits heute überzeugt, da es bislang keine Mängel beim Vorgänger gab und auch nicht geben wird. 

Leider konnte nicht jeder das Mobil in Augenschein nehmen. Momentan erwischt es scheinbar viele - doch alle auch wieder auf dem Wege der Besserung. Dir Regine, alle guten Wünsche und wir holen die Besichtigung nach. 

An dieser Stelle schicke ich herzliche Genesungswünsche an die neuen Eigner des Tesomobil I - jetzt unter anderem Namen unterwegs. Da hat es einige gesundheitliche Schwierigkeiten gegeben und somit wünsche ich euch: Gute Besserung! 


tesomobil

Im Anschluss geht es an das Projekt Bus. Der ehemalige Thomas-Schoolbus, hier in kurzer Variante, stellt in meinen Augen ein perfektes Budget-Reisemobil für den amerikanischen Kontinent dar. Erst einmal mit einem funktionellen Innenausbau versehen, wird er nicht nur bewegliches MobileHome sondern auch Eyecatcher sein. Aber dazu später mehr.

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